ANFAHRT

SKK Dreieck 1921 e.V.

Niederwerrner Straße 14

97421 Schweinfurt


TRAININGSTAGE

Montag: 15:00 - 20:00 Uhr

Donnerstag: 17:00 - 22:00 Uhr

Freitag: 16:00 - 19:00 Uhr


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Chronik

In einer Rothenburger Chronik aus dem Jahre 1157 finden wir die erste Erwähnung des Kegelspiels. Besonders in den Klöstern, in ritterlichen und höfischen Kreisen wurde damals das Kegelspiel betrieben. Sagen und Dichterworte des frühen Mittelalters berichten immer wieder vom „Kögelspiel“ und „scheiben mit den chugeln“. Bald fanden wir das Spiel auch bei Volksfesten, bei allen Schichten des einfachen Volkes. Teilweise wurden die Kugeln auf drei, auf neun, aber auch auf 15 und 17 Kegel geworfen. So gab es im Mittelalter eine Vielzahl von Formen des Kegelspiels und ein Nebeneinander von vielen Spielregeln.

1769 wurde erstmals der Versuch unternommen, eine gewisse Ordnung in die Vielseitigkeit dieser Spielregeln zu bringen. Erst am 7. Juni 1885 gelang es Dresdner Kegelclubs durch die Gründung eines Zentralverbandes, der sich zwei Jahre später bereits „Deutscher Keglerbund“ nannte, den Grundstein für unser heutiges Sportkegeln zu legen. Seinerzeit interessierten sich bereits 227 deutsche Clubs für diesen Zusammenschluss, außer in Bayern. Jahrzehnte sollte es noch dauern, bis der Gedanke aufkam, das Kegelspiel nach einheitlichen Gesichtspunkten durchzuführen. In Bayern trat man erstmals im Mai 1920 an die Öffentlichkeit, um für ein sportliches Kegelspiel zu werben. Nürnberger Kameraden waren es, die diesen Versuch unternahmen.

Unser Kegelklub DREIECK war es, der bereits ein Jahr später den Grundstein für den Kegelsport in Schweinfurt und Umgebung legt. Laut Protokollbericht wurde der Kegelclub „DREIECK“ am 19.01.1921 im Gasthaus Roter Ochsen ins Leben gerufen und gegründet. An der Gründungsversammlung nahmen 19 Männer teil. Die Vorstandschaft setzte sich aus nachstehenden Kameraden zusammen:

1. Vorsitzender: Josef Bauer
2. Vorsitzender: Ernst Schnepf
1. Schriftführer: Hermann Vogel
1. Sportwart: Fritz Buob
1. Kassier: Hans Buob

Diese trugen sich schon nach der Gründung mit dem Gedanken, das Kegeln als Sport zu betreiben. Kurz darauf wurde zu anderen Kegelclubs Verbindung aufgenommen, um Wettkämpfe auszutragen. Diese wurden durchgeführt mit Bad Kissingen, mit der Kegelgesellschaft Sanderau, Wacker und Unter Uns Würzburg, später mit den Clubs Schieb Du, Alle Neun und dem FC 05 Schweinfurt sowie mit Steigerwald Gerolzhofen, Ostheim und Aschaffenburg.

Als erste Übungsbahn wurde die Bahn in der Gaststätte Mainaussicht gemietet. In den ersten vier Jahren wurden die Bahnen mehrmals gewechselt, weil man mit den Bahnverhältnissen nicht ganz zufrieden war. Von der ersten Übungsstätte Mainaussicht wurde übergewechselt zu den Gaststätten Maibacher Hof, Freischütz und Vier Quellen. 1924 wurde das dreijährige Stiftungsfest mit Standartenweihe gefeiert. Dieses Fest war für DREIECK ein schöner und stolzer Erfolg.

Laut Protokollbuch hatte der junge Club DREIECK in den Anfangsjahren sehr strenge Bestimmung:

  • • Wer an den Kegelabenden nicht regelmäßig teilnahm, wurde sofort ausgeschlossen
  • • Unter 20 Jahren wurde im Club keiner aufgenommen
  • • Ehefrauen durften nicht einmal am Kegelabend teilnehmen

Von Außenstehenden wurden die strengen Maßnahmen nicht für gut geheißen und immer lauter wurde der Ruf, Jugendlichen und Frauen das Kegeln zu erlauben.

Die Versammlung des Clubs im August 1924 lag ein Schreiben der Nürnberger Keglervereinigung vor, in dem es hieß, dass der Kegelsport in Bayern weitere Fortschritte mache und dass sich die Schweinfurter Kameraden entschließen mögen, Sportkegler zu werden. Es gab keine langen Überlegungen. Sofort wurde der Beschluss gefasst, sich der Nürnberger Keglervereinigung anzuschließen. Somit war DREIECK drei Jahre nach seiner Gründung Mitglied des Deutschen Keglerbundes und die erste Säule für das Sportkegeln in Schweinfurt war gebaut.

Im Jahre 1925 entschloss sich das Brauhaus Schweinfurt, in der Gaststätte Ludwigsbrücke eine Doppelbahn nach den Vorschriften des DKB zu errichten. Nach Fertigstellung dieser Bahnen wurde dorthin gewechselt und die Anlage von DREIECK gemietet. Nun waren zwei schöne Bahnen vorhanden und Verhältnisse geschaffen, die das Sportkegeln rechtfertigten. Die neue Anlage wurde feierlich eingeweiht und eine Sportwoche schloss sich an. Verantwortlich hierfür war der Kegelclub DREIECK. Die Nürnberger, Fürther und Würzburger Kegler wurden mit Musik an den Bahnhöfen abgeholt. Die Sportwoche war ein großer Erfolg. DREIECK und Keglerkranz waren die Initiatoren, denen es zu verdanken war, dass im Jahre 1925 der Keglerverein Schweinfurt und Umgebung gegründet werden konnte. Durch diese Gründung verzeichnete der Kegelsport in Schweinfurt einen weiteren Aufschwung. Immer mehr Personen entdeckten ihre Freude am Kegeln und auch bei DREIECK ging es weiter aufwärts. Schon bald musste aufgrund der regen Teilnahme ein zweiter Kegelabend für das Training abgehalten werden.

Am 07.03.1926 wurde eine Damenabteilung gegründet.

Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde auch der Club DREIECK in Mitleidenschaft gezogen. Mehrere Mitglieder wurden zu Wehrmacht einberufen. In den Wintermonaten durften die Bahnen aufgrund von Knappheit an Brennmaterial nicht mehr beheizt werden. Später wurden die Bahnen zur Unterbringung von Kriegsgefangenen beschlagnahmt. Der Sportbetrieb war zum Erliegen gebracht. Nach Kriegsende war es fast unmöglich, einen geregelten Spielbetrieb wieder aufzunehmen – der „totale Krieg“ hatte schwere Wunden hinterlassen. Schweinfurt und die Bahnen lagen in Schutt und Asche und man glaubte kaum an einen Wiederaufbau der Sportanlagen.

Fünf Jahre nach Kriegsende erwachte jedoch bei einzelnen Keglern der Wunsch, den vertrauten, geliebten Kegelsport wieder aufleben zu lassen. Am 23. September 1950 lud der langjährige Vorsitzende des Clubs, Fritz Buob, die ehemaligen Clubmitglieder zu einer Wiedergründungs-Versammlung ein. An dieser Versammlung nahmen 21 Personen teil, nachstehende Vorstandschaft wurde gebildet:

1. Vorsitzender: Fritz Buob
1. Schriftführer: Fritz Buob
1. Sportwart: Hans Bittermann
1. Kassier: Willi Heckrath

Als Übungsstätte wurde die Bahn im Schwarzen Adler in Oberndorf gemietet. Die weitere Entwicklung verlief äußerst positiv. Steigender Mitgliederzuwachs konnte verzeichnet werden. In der Zwischenzeit wurden die Bahnen in der Ludwigsbrücke wieder hergerichtet und DREIECK zog nach deren Fertigstellung wieder in seine gewohnte Anlage.

1951 wurde das 30-jährige Stiftungsfest gefeiert. Über 90 Mannschaften waren am Start und die Veranstaltung wurde wieder ein voller Erfolg. Nach einem Jahr der Wiedergründung stand DREIECK traditionsgemäß wieder fest auf den Füßen und konnte zufriedenstellend wieder in die Zukunft blicken.

Im Jahr 1959 wechselte DREIECK von der Ludwigsbrücke ins Keglerheim Maibacher Höhe. In sportlicher Hinsicht kann DREIECK beachtliche Erfolge aufweisen. Besonders erfolgreich war unser Club stets bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften. Bei Landes- und Deutschen Meisterschaften waren die Mitglieder von DREIECK sehr oft vertreten und konnten so manche Meisterschaft und gute Plätze für die Farben des SKK DREIECK und unserer Sportstadt Schweinfurt erringen. Bereits nach der Gründung im Jahre 1921 begannen die sportlichen Erfolge. Diese alle aufzuzählen ist unmöglich, deshalb werden nur die wichtigsten Erfolge in dieser Chronik festgehalten.


Der erfolgreichste Sportkegler des SKK DREIECK war zweifellos Hans Bittermann. Lange Jahre gehörte er zur Spitzenklasse des Deutschen Keglerbundes. Wiederholt wurde er Kreis- und Bezirksmeister. An Bayerischen und Deutschen Meisterschaften war er sehr oft startberechtigt und errang beachtliche Siege und Platzierungen:

  • • 1938 nahm er erstmals an einer Deutschen Meisterschaft teil und belegte in Breslau einen guten Mittelplatz
  • • 1951 wurde er Bayerischer Mannschaftsmeister
  • • 1956 Hans Bittermann Deutscher Meister mit 855 Holz
  • • 1957 wurde er mit 862 Holz Bayerischer Meister
  • • 1961 erkämpfte er bei den Bayerischen Meisterschaften den 3. Platz mit der Mannschaft

Ab dem 50. Lebensjahr spielte er in der Seniorenklasse genauso erfolgreich wie in der Männerklasse:

  • • 1968 holte er bei den Bayerischen Meisterschaften den Mannschafts-Vizemeistertitel
  • • 1969 wurde er mit der Vereinsmannschaft der Senioren Bayerischer Vizemeister mit 429 Holz
  • • 1969 Bayerischer Senioren-Einzelmeister
  • • 1969 beachtlicher 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Pirmasens mit 412 Holz
  • • 1970 verfehlte er den Bayerischen Meistertitel nur knapp mit 8 Holz
  • • 1971 erreichte er bei den Bayerischen Meisterschaften Platz 3 in der Seniorenklasse A mit 822 Holz
  • • 1972 wurde Hans Deutscher Seniorenmeister mit 836 Holz



Das SKK DREIECK hat aber noch weitere erfolgreiche Kegler/innen in seinen Reihen. Gretel Sauter ist die erfolgreichste Sportlerin in den Reihen des SKK DREIECK. Neben vielen Auszeichnungen auf Kreis- und Bezirksebene waren ihre größten Erfolge:

  • • 1956 bei den Bayerischen Meisterschaften 3. Siegerin
  • • 1956 Deutsche Vizemeisterin mit 415 Holz
  • • 1960 Deutsche Mannschaftsmeisterin
  • • 1963 Bayerische Meisterin mit 404 Holz
  • • 1966 Dritte Bayerische Einzelmeisterin
  • • 1971 Bayerische Mannschafts-Vizemeisterin
  • • 1972 Deutsche Mannschafts-Vizemeisterin
  • • 1973 Bayerische Mannschaftsmeisterin
  • • 1983 Bayerische Meisterin, Damen B, mit 809 Holz

Ihr Sohn Dieter Sauter war bereits als Jugendkegler erfolgreich und erzielte u.a. folgende beachtliche Ergebnisse:

  • • 1956 Platz 3 bei den Jugend-Einzelmeisterschaften
  • • 1956 Deutscher Vereinsjugendmannschafts-Vizemeister
  • • 1960 Deutscher Vereinsjugendmannschafts-Vizemeister
  • • 1961 Bayerischer Jugendmeister im Einzel
  • • 1961 Deutscher Vereinsjugendmannschafts-Vizemeister
  • • 1961 Dritter Bayerischer Mannschaftsmeister
  • • 1962 Unterfränkischer Einzelmeister
  • • 1962 Bayerischer Vizemeister im Einzel
  • • 1964 Deutscher Vereinsjugendmannschafts-Meister
  • • 1968 Bayerischer Vereinsmannschafts-Vizemeister
  • • 1971 Bayerischer Vereinsmannschafts-Vizemeister
  • • 1973 Bayerischer Mannschafts-Vizemeister
  • • 1974 Bayerischer Mannschaftsmeister



Albin Höret und Hugo Schweizer sollen nicht unerwähnt bleiben, weil beide Kameraden für DREIECK ebenfalls sehr erfolgreich waren. Wiederholt nahmen beide aufgrund ihrer Erfolge bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften, an Bayerischen und Deutschen Meisterschaften teil.

Hugo Schweizers Erfolge bei höheren Meisterschaften:

  • • 1954 Bayerischer Vereins-Mannschaftsmeister
  • • 1956 dritter Deutscher Meister
  • • 1957 mit 838 Holz Bayerischer Meister
  • • 1964 Deutscher Mannschafts-Vizemeister
  • • 1964 mit 821 Holz Bayerischer Senioren-Vizemeister
  • • 1965 beim 23. Bundesfest des DKB Bayerischer und Deutscher Meister der Senioren
  • • 1971 Bayerischer Vizemeister in der Seniorenklasse B

Albin Höret erreichte:

  • • 1963 mit 1693 Holz den Bayerischen Vizemeistertitel
  • • 1967 den 3. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften
  • • 1968 den Bayerischen Mannschafts-Vizemeistertitel

Eine weitere erfolgreiche Keglerin des SKK DREIECK war und ist Anneliese Oberleiter:

  • • 1971 Bayerische Juniorenmeisterin
  • • 1971 Bayerische Vizemeisterin
  • • 1971 Dritte Bayerische Mannschaftsmeisterin
  • • 1973 Bayerische Clubmannschafts-Meisterin
  • • 1973 Bayerische Vereinsmannschafts-Meisterin
  • • 1977 Bayerische Vizemeisterin



Die erstmals 1966 im Kampfgeschehen eingesetzte weibliche Jugendmannschaft des Keglervereins, in der die Sportkameradin Anneliese Holzner (verh. Oberleiter) und Helga Mate (verh. Sellmann) waren, errangen einen Bayerischen Meistertitel. Die Clubmannschaften der Männer und Damen waren lange Zeit führend im Schweinfurter Kegelsport. Des Öfteren nahmen sie an höheren Meisterschaften teil und ernteten so manchen Titel. Insgesamt wurden von Mitgliedern des Kegelclubs DREIECK der Bayerische Meistertitel zehnmal, der Bayerische Vizemeister achtmal und der dritte Platz Sechsmal belegt. Bei den Deutschen Meisterschaften wurde dreimal Platz 1, zweimal Platz 2 und zweimal Platz 3 erkämpft.


Mit dem Ehrgeiz, die bisher schon erreichten sportlichen Erfolge weiter auszubauen und am „Ball“ zu bleiben, war es nötig, mehrmals in der Woche auf der Kegelbahn Maibacher Höhe intensiv zu trainieren. Da die Bahnanmietungen jedoch mit der Zeit hohe finanzielle Kosten verursachten, wurden Überlegungen angestellt, ob es nicht sinnvoller wäre, dieses Kapital in einer vereinseigenen Kegelsportanlage zu investieren. In einer Jahreshauptversammlung wurde dieses Vorhaben unterbreitet und spontan erklärten sich die damaligen Mitglieder einstimmig bereit, durch eine größere Spende das benötigte Eigenkapital aufzubringen. Jeder einzelne DREIECKLER ließ es sich nicht nehmen, aufgrund seiner Freude am Kegelsport und seinem ungewöhnlich starken Zusammengehörigkeitsgefühl dem Club gegenüber mindestens 500.- DM unserem 1. Kassier Heinz Löffler zur „freien“ Verfügung zu überlassen.

Nur so war es dem damaligen 1. Vorsitzenden Dieter Sauter möglich, uns bei der Jahreshauptversammlung 1978 die ersten konkreten Pläne vorzulegen. Wir wussten, dass bei der Gaststätte Stadt Kissingen zwei Kegelbahnen standen, die im 2. Weltkrieg zerstört wurden. Da sich dieses Grundstück für unsere Zwecke geradezu ideal anbot, setzte sich unsere Vorstandschaft mit dem Grundstückseigner, Brauhaus Schweinfurt, in Verbindung – mit Erfolg. DREIECK erhielt das Gelände in der Stadt Kissingen vom Brauhaus Schweinfurt auf Erbbaurecht 99 Jahre kostenlos. Dennoch war es aus verschiedensten Gründen sehr schwer, bis die Pläne der Errichtung einer vereinseigen Kegelbahn in die Tat umgesetzt werden konnten. Es dauerte fast sechs Jahre, bis mit dem Bau begonnen werden konnte, nachdem die finanzielle Unterstützung seitens dem Landessportverbandes und der Stadt Schweinfurt gesichert war.

Am 9. Mai 1986 konnte das Richtfest gefeiert werden und im August war die Vier-Bahnen-Anlage fertiggestellt. Sehr erfreulich war die Tatsache, dass es im 65. Jahr seit Bestehen des Clubs möglich war, über eine vereinseigene Kegelbahn zu verfügen – nicht zuletzt ein Verdienst der damaligen Vorstandschaft unter Dieter Sauter und Fritz Zehnter. Zur Einweihung wurde eine Sportwoche mit Sportabzeichen-Kegeln durchgeführt, zu der wir über 700 Teilnehmer begrüßen durften.

Um die Folgekosten der Bahnfinanzierung tragen zu können, musste unter dem neuen 1. Vorsitzenden Fritz Zehnter, seinem Stellvertreter Heinz Holzner und dem 1. Kassier Heinz Löffler zusätzliche Quellen erschlossen werden. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es ohne diese neugewählten Vorstände und dem langjährigen 1. Kassier nicht möglich gewesen wäre, unsere finanziellen Belastungen in solch bravouröser Weise zu meistern. Ihrem unermüdlichen Bestreben, ihr Bestes zum Wohle unseres Vereins zu geben, ihre unnachahmliche Art, körperliche und geistige Kräfte in „ihren Verein“ zu investieren, ist zweifellos vorbildlich.


Da unser Kegelklub jetzt eigene Bahnen hatte, kam eine Anfrage von der Stadt Schweinfurt wegen einer Beteiligung am Ferienprogramm. Unsere damalige Vorstandschaft stimmte zu. Im Jahr 2002 nahmen kegelbegeisterte Kinder am Ferienprogramm teil. Unser damaliges Mitglied, Elisabeth Korn, konnte sowohl die Eltern als auch die Kinder überzeugen, kegeln als Sport zu betreiben. Sofort wurden die Kinder als Mannschaft SKK DREIECK, Jugend B für die Saison 2002/2003 gemeldet. Im ersten Jahr musste noch etwas Lehrgeld bezahlt werden, dafür wurden in den Jahren 2003/2004, 2004/2005 und 2005/2006 jeweils die Meisterschaft in der Vereinsklasse Schweinfurt Jugend B eingefahren. Dabei ist zu erwähnen, dass man in der Saison 2005/2006 die Meisterschaft ohne Niederlage erspielte. Auch in der Vereinsklasse Jugend A konnte man in der Saison 2006/2007 die Meisterschaft erringen.

An dem Erfolg waren folgende Jugendliche beteiligt: Sven Herder, Michael Hehn, Johannes Günther, Oliver Wolz, René Wagner, Fabian Brandt, Kevin Habl, Michael Pfister und Jens Haschke. Auch in den nachfolgenden Jahren wurden gute Platzierungen in der Vereinsklasse Jugend A eingefahren. Dazu stießen noch die Jugendlichen Melanie und Florian Jelitto. Auch bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften konnten Siege und Platzierungen für unsere Farben erkegelt werden. 2006 kehrte unsere Dreiecksjugend als 2. Deutscher Meister Jugend B von Bautzen zurück. An diesem Erfolg waren Sven Herder, René Wagner und Fabian Brandt beteiligt. Einen großen Anteil an diesen Erfolgen haben ihre Trainerin Elisabeth Korn und auch die Eltern, die die Kinder voll unterstützten. Heute sind diese Jugendlichen große Stützen für die Herrenmannschaften sowie für unsere Gemischte Mannschaft.


Da das DREIECK für seine gesellschaftlichen Veranstaltungen bestens bekannt war, bot es sich an gerade diese zu erweitern, um einen finanziellen Überschuss zu erreichen. Traditionelle Veranstaltungen wie z.B. das beliebte Hoffest auf dem Anwesen der Familien Wimmer/Neukam, original Schweinfurter Schlachtschüssel vom Brett, die stimmungsvolle Weihnachtsfeier bei unseren Vereinsmitgliedern Holzer in ihrer Hafengaststätte und nicht zu vergessen unsere Faschingsfeiern.

Dank dem Engagement vieler Mitglieder und der perfekten Organisation unseres Vergnügungsausschuss-Teams, stetig im Interesse der Öffentlichkeit, konnten Veranstaltungen wie zum Beispiel Schlachtschüssel, Faschingskegeln und Weihnachtsfeier in unserem Keglerheim auch heute noch durchgeführt werden. Andere Einnahmequellen eröffneten sich durch die Bahnvermietung und die unermüdliche ehrenamtliche Leistungsbereitschaft vieler unserer Mitglieder.

Zu erwähnen sind im Besonderen:

  • • Die intensive Pflege, Instandhaltung und das Ausführen kleinerer Reparaturen durch unsere Bahnwarte. Dadurch werden die Kosten auf ein Minimum reduziert
  • • Planung, Organisation und Durchführung des sportlichen Vereinslebens durch unsere Sportwarte. Die Austragung Clubmeisterschaft, interner Pokalturniere oder Freundschaftsspiele in Verbindung mit unserem Gartenfest kommen der Vereinskasse zugute
  • • Das seit 1993 erscheinende DREIECK-JOURNAL informiert über das wichtigste im Verein. Termine für das laufende Jahr sowie Geburtstagsgrüße an die Mitglieder

Die Erfolge legen ein beredtes Zeugnis davon ab, dass das „SKK DREIECK“ dem Rufe unserer Stadt, als Stadt des Sports, gerecht wurde. Aus Anlass des 90-jährigen Bestehens des „SKK DREIECK“ ist festzustellen, dass der Club seit Gründung im Jahre 1921 stets eine starke Säule der Gemeinschaftsarbeit bildete. Der Geist und die Kameradschaft sind auch für die Zukunft die Bürgen für unser Werk. Abschließend kann gesagt werden, dass „DREIECK“ stets bemüht war, den sportlichen Gedanken weit über Schweinfurts Grenzen hinauszutragen.

In der Hoffnung, dass es „DREIECK“ nie am Geist der Gründerjahre und auch nicht an Männern und Frauen fehlen möge, um den Anforderungen auch in der Zukunft gerecht zu werden. Möge der Klub weiter den Weg beschreiten, wie bisher, zum Nutzen des Kegelsports und zum Vorbild der Jugend. „DREIECK“ kann mit Freude und Stolz auf das Erreichte bis in das Gründungsjahr 1921 zurückschauen.

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